Anleitung für Epson Druckkopfreinigung

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Epson Drucker bzw. deren Druckköpfe gehören zu einer ganz sensiblen Spezies und verzeihen nicht gute Tinte so gar nicht.

Zum Beispiel der Einsatz von verschiedenen kompatiblen Patronen unterschiedlicher Hersteller führt sehr häufig zu Problemen, da die verwendeten Tinten der kompatiblen Hersteller sich immer nur an dem "Original" orientieren und niemals untereinader. Dadurch verwendet jeder teilweise andere Grundstoffe und Zutatenmengen, die mit der jeweiligen Patrone im Drucker das beste Ergebnis erzielen soll.

Nun trifft diese Tinte ab und an auf die Resttinte eines anderen Herstellers, der mitunter ganz andere Komponenten verwendet und schon kann es zu einer chemischen Reaktion kommen und die Tinte bildet Klümpchen.

Jetzt kann guter Rat teuer werden: Ab in die Werkstatt oder selbst basteln!

Grundsätzlich denke ich wenn der Drucker über 2 Jahre alt ist, dann können Sie selbst daran rumbasteln, aber auch wenn Sie viele kompatible Patronen benutzt haben, unabhängig vom Alter des Druckers, ist es immer ein Risiko, das Gerät auch mit Originalpatronen gefüttert und Restgarantie, in einer Epson Fachwerkstatt aufzutauchen. Die Jungs und Mädels finden bestimmt einen Grund warum es nun Geld kosten darf/soll.

Besser wäre sich eine freie Werkstatt zu suchen ( Schauen Sie zum Beispiel mal hier )

Aber wenn Sie sich für den Selbstbau entschieden haben, dann lesen Sie einfach mal weiter.

Nun sitzen die Epson Druckköpfe richtig fest im Drucker drin, ein Ausbau derselben ist unwahrscheinlich aufwändig und das Maschinchen danach wieder zusammen zusetzen ist ebenfalls noch einmal eine Herausforderung.

Es gibt auf dem Markt sogenannte Reinigungspatronen, diese werden einfach statt der eigentlichen Patrone eingesetzt und es darf gedruckt werden was das Zeug hält.

Oftmals reicht diese Reinigungspatrone aus, aber was ist wenn nicht?

Daran hat Dr. Inkjet gedacht und uns zum Testen sein Werkzeugset Nummer 3 das IRP401 zugesendet.

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IRP401 - Arbeitsanleitung

Das Werkzeugset besteht aus einer Nachfüllspritze, Düsenreiniger und eine Düsenreinigungshilfe.

Bevor wir den Druckkopf aus seiner Verankerung holen muß in der Lauffläche ein großes Stück Saugtuch eingelegt werden, damit dieses den dann aus dem Druckkopf kommenden Dreck auffangen kann und nicht die Lauffläche verschmutzt wird.

Ich nehme dafür immer ein Stück Küchenrolle, zerreiße es in der Mitte und falte es 2mal.

Und nun rein da...

Schön sauber auslegen und nun den Druckkopf vorsichtig rüberschieben!

( Falls Sie den Druckkopf nicht aus der Halterung herausbekommen,kein Problem: Einfach den Drucker anschalten und schon müsste der Druckkopf sich bewegen. Sobald er das macht, den Stromstecker herausziehen und dann können Sie den Druckkopf bewegen )

Das ganz kleine Ding ist der Dorn, der die Patronen durchsticht damit Tinte fließen kann. Genau auf diesen setzen Sie die Düsenreinigungshilfe...

...schön gerade halten und leicht andrücken.

und nun drücken Sie langsam den Düsenreiniger aus der Spritze in den Druckkopf.

Wenn Sie ca. 2 bis 3ml durchgedrückt haben, machen Sie mit einem Saugtuch den Druckkopf trocken und setzen dann die Patrone wieder ein und schieben den Druckkopf in seine Grundposition...

... schön langsam schieben...

damit Sie das Tuch darunter nicht mitreißen...

( Das ist sehr fummelig dieses unter dem Druckkopf wieder heraus zu holen )

Jetzt können Sie das Tuch entfernen.

Stecker wieder rein und drucken...

Bitte nicht Wundern, es befindet sich immer noch Düsenreiniger im Dorn bzw. Tintenzulauf, der muss durch die nachlaufende Tinte erstmal herausgedrückt werden. Das kann ein bisschen dauern, aber nach einigen Seiten druck sollte das Ergebnis aber zu sehen sein...

Sollte auch das nicht geholfen haben, dann einfach wiederholen...

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