Verbraucherschützer verklagen Druckerhersteller

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16.10.2017

Aufgrund der geänderten Gesetzeslage im Nachbarland Frankreich hat die Halte à l’Obsolescence Programmée (HOP) (Französische Verbraucherschützer) eine Klage wegen Betruges gegen alle relevanten Druckerhersteller eingereicht.

An vorderster Stelle wird Epson benannt, gefolgt von Brother, Canon und HP.

Der Hintergrund zu dieser Klage ist es das in Druckerpatronen für Tintenstrahldrucker immer ein Rest an Tinte drin bleibt, obwohl der Überwachungschip anzeigt das die Patrone leer sei. Die von den Druckerherstellern propagandierte Sicherheitsrestmenge in den Druckerpatronen könnte nun zum fatalen Verhängnis werden.

Dieses Vorgehen erfüllt laut HOP den Tatbestand des Betrugs und der geplanten Obsoleszenz. Letzteres ist seit 2015 in Frankreich strafbar.

Bislang legte HOP nur Beweise für verschiedene Epson Drucker vor, will aber im laufe des Verfahrens weitere Beweiskräftige Unterlagen gegen die anderen genannten Druckerhersteller vorlegen.

Sollte HOP mit seiner Klage Erfolg haben, wird es ein kleines Erdbeben in der Druckerbranche geben.

Leider ist auf dieser Grundlage eine Klage in Deutschland derzeit noch nicht möglich da die passende Gesetztesgrundlage erst geschaffen werden müsste.

Ob da ein Politiker Interesse daran hat lass ich jetzt mal unkommentiert.

Aber im großen und ganzen ist diese Klage ein echter Knaller....

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