Warum Papier wieder teurer wird...

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20.01.2018

Die europäische Papierindustrie hat es nicht leicht.

Zum einem ist im letzten Jahr eine große Produktionsmaschine bei Stora Enso ausgefallen, die Preise für Kurzfaser-Zellstoff sind extrem gestiegen, der Import aus dem Osten lies aufgrund des höheren Eigenbedarfs gewaltig nach und zu guter letzt kann man für eine Tonne Papier auf dem amerikanischen Markt gut 200 Euro mehr heraus holen.

Alles in allem Preistreiber Nachrichten und wer den Markt beobachtet, stellt fest das im letzten Jahr regelmäßig die Preis für Büropapiere gestiegen sind.

Die Nachfrage nach 75g Papieren steigt nun kontinuierlich jedes Jahr um ca. 10% und es wird fleissig an 70g Papieren gearbeitet.

Wer nun denkt das 70g eindeutig zuwenig ist, sollte einen Blick nach Japan werfen und wird feststellen das auf diesem Markt 68g Papiere vorwiegend verwendet werden. Und es wäre ja Quatsch wenn das Land der meisten Druckerhersteller für sich selbst Papier verwendet die andere Druckereinstellungen benötigen wie die der restlichen Welt. Nein, die Drucker kommen sehr gut mit dem 68g Papier zurecht.

Also wird demnächst auch 70g Papier bei uns Einzug halten und sich verkaufen. Allerdings ist zu befürchten das trotz der Papiereinsparungen die Preise für das 70g Papier nicht günstiger sein wird, sondern ähnlich "günstig" wie 80g Papier kosten werden.

Der Papierverbrauch im Haushaltssektor wird weiterhin rückläufig sein, allerdings rechnet die Papierindustrie mit einem Anstieg der Business Inkjet Papiere.

Der Fotopapiermarkt ist in den vergangenen Jahren regelrecht zuammen gebrochen und auch hier wird es notgedrungen Preisanstiege geben. Unglücklicherweise kann man sich zwar Fotopapier auf Vorrat kaufen und einlagern, aber mit zunehmenden Alter und je nach Lagerung wird das Papier immer schlechter.

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