NFC-Karten selbst bedrucken: Was mit einem Tintenstrahldrucker möglich ist

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TiDis SPP347 NFC-Kartendruck Starterpaket, 10 weiße NFC-PVC-Karten beidseitig bedruckbar, Kartenschublade SPP314 und Vorlagen-CD SPP336, kompatibel mit Canon PIXMA TS705/TS705a

# NFC-Karten selbst bedrucken: Was mit einem Tintenstrahldrucker möglich ist

Eine NFC-Karte verbindet eine bedruckbare Oberfläche mit einem elektronischen Datenträger. Auf der Außenseite können beispielsweise ein Logo, ein Name oder Kontaktinformationen stehen. Der integrierte Chip lässt sich unabhängig davon für eine passende NFC-Anwendung nutzen.

Wer solche Karten selbst herstellen möchte, sollte deshalb zwei Arbeitsschritte unterscheiden: das Bedrucken der Oberfläche und das elektronische Beschreiben des Chips.

## Drucken und NFC-Beschreiben sind getrennte Vorgänge

Ein Tintenstrahldrucker bringt Texte und Bilder auf die beschichtete Kartenoberfläche auf. Er überträgt dabei keine Daten auf den NFC-Chip.

Für das elektronische Beschreiben werden zusätzliche Hardware und geeignete Software benötigt. Das Schreibgerät muss zum eingesetzten Chip passen. Auch die spätere Anwendung muss dessen Eigenschaften unterstützen.

Eine fertig bedruckte Karte ist daher nicht automatisch für eine Zutrittsanlage, Zeiterfassung oder Smartphone-Anwendung eingerichtet. Dafür sind weitere technische Voraussetzungen zu erfüllen.

## Welche Karten eignen sich für den Inkjetdruck?

Gewöhnliche PVC-Karten sind nicht automatisch mit Tintenstrahldruckern bedruckbar. Benötigt werden Karten mit einer geeigneten Inkjet-Beschichtung. Diese Oberfläche nimmt die Tinte auf.

Auch bei Karten für den Thermo- oder Thermotransferdruck sollte die Verwendbarkeit nicht vorausgesetzt werden. Entscheidend ist die ausdrückliche Freigabe für das jeweilige Druckverfahren.

Sind beide Seiten inkjetbeschichtet, können Vorder- und Rückseite gestaltet werden. Bei einer Kartenschublade erfolgt der Rückseitendruck in der Regel durch manuelles Wenden nach ausreichender Trocknung.

## Warum eine passende Kartenschublade erforderlich ist

Die Karten werden bei diesem Verfahren in eine spezielle Kartenschublade eingelegt. Diese führt sie über die dafür vorgesehene Medienzuführung durch den Drucker.

Die Schublade muss zum Druckermodell passen. Ähnlich aussehende Trays sind nicht zwangsläufig austauschbar. Auch die Fähigkeit eines Druckers, CDs oder DVDs zu bedrucken, genügt allein nicht als Kompatibilitätsnachweis.

Eine passende Druckvorlage legt fest, wo die Motive auf der Druckfläche erscheinen. Vor dem ersten Kartendruck sollten die Skalierung, die Positionierung und die Druckereinstellungen anhand der Anleitung kontrolliert werden.

## Beispiel für ein Zubehörpaket: SPP347

Das TiDis Starterpaket SPP347 besteht aus einer Kartenschublade SPP314, zehn weißen Dr. Inkjet NFC-PVC-Karten und der Druckvorlagen-CD SPP336.

Es ist als Zubehör für ausgewählte Canon PIXMA Tintenstrahldrucker vorgesehen, darunter TS705 und TS705a. Ein Drucker oder NFC-Lese-/Schreibgerät gehört nicht zum Paket.

Die Kartenschublade verfügt über zwei Kartenplätze. Die Vorlagen-CD unterstützt die Gestaltung und Positionierung. Zum Lesen der CD wird ein geeignetes Laufwerk benötigt; gegebenenfalls erforderliche Lizenzen für kommerzielle Gestaltungsprogramme müssen separat vorhanden sein.

## Für wen ist das Verfahren interessant?

Der eigene Kartendruck kann sich für kleine Auflagen mit wechselnden Namen oder Motiven anbieten. Beispiele sind Mitgliedskarten für Vereine, individuell gestaltete Kundenkarten oder Kartenmuster für ein NFC-Projekt.

Der Aufwand hängt unter anderem von der Gestaltung, der Einrichtung der Druckvorlagen und der Nachbearbeitung ab. Bei größeren Stückzahlen oder besonderen Anforderungen an Haltbarkeit und Verarbeitung ist ein Vergleich mit spezialisierten Kartendruckverfahren sinnvoll.

## Vor der Anschaffung prüfen

- Passt die Kartenschublade zum vollständigen Druckermodell?

- Sind die Karten für das verwendete Druckverfahren beschichtet?

- Lassen sich die Druckvorlagen mit der vorhandenen Software öffnen?

- Steht ein Laufwerk für die Vorlagen-CD zur Verfügung?

- Sind Chiptyp und NFC-Schreibgerät miteinander kompatibel?

- Unterstützt die geplante Anwendung die verwendeten Karten?

Mit diesen Angaben lässt sich beurteilen, ob ein vorhandener Tintenstrahldrucker für das eigene Kartenprojekt geeignet ist. Besonders wichtig ist dabei, die Anforderungen an den sichtbaren Druck und an die elektronische NFC-Funktion jeweils gesondert zu prüfen.


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